Das spricht FÜR das Tagesgeld

Hohe Verzinsung ab dem ersten eingezahlten Cent, ein hohes Maß an Sicherheit sowie hohe Flexibilität – so lassen sich die Vorteile des Tagesgeldes schon einmal kurz und prägnant zusammenfassen. Doch dahinter steckt noch wesentlich mehr. Trotz drastischer Zinskürzungen in allen finanziellen Bereichen kann das Tagesgeld immer noch mit vergleichsweise hohen Zinsen aufwarten, des Weiteren fallen zumeist Konto- sowie Bearbeitungsgebühren völlig flach. Diese und weitere Faktoren haben das Tagesgeldkonto in der Beliebtheitsskala weit nach oben getrieben.

Da Sicherheit gerade – nicht unwesentlich bedingt durch die Finanzkrise, deren Auswirkungen nach wie vor zu spüren sind – bei Geld eine erhebliche Rolle spielt, ist dies ein weiterer Pluspunkt für das Tagesgeld. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung sind bei vielen Anbietern sämtliche Einlagen zu 100 Prozent abgesichert.

Tägliche Verfügbarkeit des Ersparten sowie keine Kündigungsfrist sind zwei weitere Boni dieser Anlageform. Da die Verzinsung ab dem ersten eingezahlten Cent erfolgt, eignet sich die Sparform Tagesgeld auch ausgezeichnet für kleinere Beträge und lohnt sich auch für diese. Dies soll natürlich nicht bedeuten, dass für größere Beträge kein Platz ist – zu beachten ist allerdings eine mögliche Maximalgrenze bei dem Konto. Liegt der angesparte Betrag über dieser Maximalhöhe, fallen in der Regel niedrigere Zinsen aus.

Wie in den meisten anderen Bereichen des Sparens gibt es auch auf dem Gebiet des Tagegeldes unzählige Angebote und Anbieter und die sorgfältige Prüfung selbiger ist unumgänglich, wenn man das für sich am besten geeignete Angebot ausfindig machen möchte. Einen Tagesgeld-Vergleich durchzuführen, ist empfehlenswert, genauso wie sich bei unterschiedlichsten Quellen (d.h. unbedingt auch auf mehreren Internetseiten, nicht bloß einer, auch wenn sie noch so vertrauenerweckend erscheint) zu informieren.

Zum Abschluss eine interessante Neuigkeit:

Tagesgeld beliebter als Sparbuch – dies geht aus einer Umfrage des Handelblatts hervor. So möchten 2010 mehr als die Hälfte alles Anleger in ein Tagelsgeldkonto investieren, nur knapp ein Drittel zieht die Einzahlung auf ein Sparbuch in Erwägung. (Quelle: handelsblatt.com, 08.02.2010)