Forex Trading

Immer mehr Anleger geben sich nicht mehr mit den mageren Renditen von Spareinlagen zufrieden, sondern nutzen den Aktienmarkt, um höhere Erträge beim Trading zu generieren. Durch die Finanzkrise mussten Anleger jedoch mitunter herbe Verluste erleiden, denn beim Kauf reiner Aktienwerte ist es ausschließlich in einem positiven Marktumfeld möglich, Gewinne zu erzielen.

Aus diesem Grund suchen viele Anleger nach Alternativen. Eine dieser Alternativen bietet das Forex Trading, bei dem Gewinne sowohl in positiven als auch in negativen Wirtschaftszeiten möglich sind. Gehandelt werden dabei nicht Aktien, sondern Währungen. Durch den Kauf der einen Währung wird eine zweite Währung verkauft, so dass immer Währungspaare gehandelt werden. Die wohl am häufigsten genutzten Währungspaare sind dabei Euro und US-Dollar, aber auch Schweizer Franken, japanische Yen und das britische Pfund erfreuen sich großer Beliebtheit.

Der große Vorteil im Vergleich zur Geldanlage am Aktienmarkt ist dabei, dass Gewinne sowohl in einem positiven wie auch in einem negativen Marktumfeld erzielt werden können. Ebenfalls vorteilhaft ist der im Vergleich zum Aktienhandel niedrige Kapitaleinsatz, denn die Währungen werden nicht physisch erworben. Anleger spekulieren vielmehr auf die Kursbewegungen der einzelnen Währungen und versuchen hierbei, Gewinne zu erzielen und Verluste zu vermeiden.

Für jede Anlage beim Forex Trading sind daher ein so genanntes Handelskonto sowie ein Margin-Konto notwendig. Das Margin-Konto dient der Hinterlegung der Sicherheitsleistung, die je nach Handelswert zwischen 0,25-5% betragen kann. Je geringer natürlich die zu hinterlegende Bargeldsumme, desto vorteilhafter ist dies für den Anleger, denn das Gewinnpotenzial steigt. In der Fachsprache spricht man hierbei von einem Hebel, der von 50:1 bis zu 400:1 betragen kann. Für einen Handelswert von 40.000 Euro benötigt der Anleger somit lediglich 1.000 Euro Kapitaleinsatz. Dies hilft, Gewinne zu potenzieren, aber natürlich auch, Verluste zu minimieren.

Für das Forex Trading stehen Anlegern heute zahlreiche Forex Broker zur Verfügung. Diese führen die gewünschten Trades der Anleger aus und leiten diese an den Forex Markt weiter. Vor dem Abschluss eines Kontos für das Forex Trading sollten Anleger allerdings die Konditionen der Broker vergleichen, denn nicht nur der Hebel ist sehr unterschiedlich, auch der Spread, also die Differenz von An- und Verkaufswert, unterscheidet sich beträchtlich. Der Spread gibt somit die Kosten des Forex Trading an, die jeder Anleger natürlich so gering wie möglich halten möchte.