Kreditkarten für Studenten

Studenten haben in der Regel nicht viel Geld. Eine Reise außerhalb der EU lässt sie aber trotzdem nicht auf eine Kreditkarte verzichten. Anders als mit der in Deutschland eher verbreiteten EC-Karte kann in fast allen Geschäften und Restaurants bezahlt oder an Banken Geld leicht und sicher abgehoben werden. Aber auch im Inland kann eine Kreditkarte ihre Vorteile haben. So ist sie z.B. bei diversen Online-Anbietern einzige Zahlungsmöglichkeit.
Gerade für Studenten gibt es spezielle Karten zu Sonderkonditionen und zum Teil entfällt sogar die übliche Jahresgebühr. Dabei stehen vor allem Rabatte wie Vergünstigungen an Tankstellen, Guthabenszinsen oder Startguthaben im Vordergrund.
Unterschieden wird zwischen Debit- und Chargekreditkarten. Bei der Chargekarte handelt es sich um die klassische Version einer Kreditkarte. Ein gewisser Kreditrahmen wird mit der Bank in Anlehnung an das Girokonto vereinbart. Von diesem wird dann einmal pro Monat die anfallende Rechnung durch Lastschrift abgebucht. Allerdings bietet sich diese Art der Studenten-Kreditkarte nur dann an, wenn der Student über ein hohes regelmäßiges Einkommen verfügt.
Dem gegenüber steht die Debit-Kreditkarte. Sie ist allerdings eher mit einer EC-Karte gleichzusetzen, da kein wirklicher Kredit gewährt wird. Der Betrag wird in diesem Fall direkt vom Konto abgebucht. Aber auch diese Art der Kreditkarte wird von Visa- und Eurocards angeboten und ist weltweit einsetzbar. Sie empfiehlt sich vor allem für Menschen mit geringem oder keinem regelmäßigem Einkommen und dürfte somit für Studenten die interessantere der beiden Kreditkartentypen sein.
Egal ob Debit- oder Chargekreditkarte: Fest steht, dass die Banken mit einigen interessanten Sonderkonditionen für Studenten aufwarten und das kleine Stück Plastik somit extrem attraktiv erscheinen lassen.